Leistungen

Überblick über unsere Leistungen

Unsere Leistungen auf einen Blick

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Allgemeine Untersuchungen

Wir bieten Reizstrombehandlung und /oder Wärmebestrahlung zur Schmerzreduktion bei Rückenbeschwerden, bei Gelenkentzündungen, bei Neuralgien, bei posttraumatischen Zuständen des Bewegungsapparates, bei Nasennebenhöhlenentzündungen, Migräne und anderen Krankheitsbildern an.

Beim Belastungs – EKG (Ergometrie) wird der Patient nach vorgegebenen Kriterien auf einem Fahrrad – Ergometer definiert belastet. Dies wird verwendet, um das maximale Belastungsniveau sowie den Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz unter Belastung zu bestimmen. Im Weiteren können belastungsinduzierte Herzrhythmusstörungen sowie Erregungsrückbildungsstörungen provoziert und dokumentiert werden.

Mit dem EKG wird die elektrische Aktivität des Herzens aufgezeichnet. Es ist ein schmerzloses, nicht eingreifendes, jederzeit wiederholbares und fast überall durchführbares Untersuchungsverfahren.

Aus dem EKG können Herzfrequenz, Herzrhythmus und der Lagetyp bestimmt und die elektrische Aktivität von Herzvorhöfen und Herzkammern abgelesen werden. Für die Diagnostik von Herzrhythmusstörungen wie Extraschlägen (Extrasystolen) und Störungen der Erregungsleitung und -ausbreitung ist das EKG ebenso unverzichtbar wie zur Erkennung eines Herzinfarktes. Das EKG kann auch Hinweise auf eine Verdickung der Herzwand, eine abnorme Belastung des rechten oder linken Herzens, Entzündungen von Herzbeutel oder Herzmuskel sowie Elektrolytstörungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen liefern.

Gelbfieber wird durch den Stich einer Mücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Gebieten in Südamerika und Afrika verbreitet. Die Krankheit äußert sich in den meisten Fällen mit Fieber, Übelkeit und Schmerzen und klingt nach einigen Tagen wieder ab. Bei einigen Patienten jedoch folgt eine toxische Phase, in der es zu einer Leberschädigung mit Gelbsucht kommt, die tödlich enden kann.

Gegen Gelbfieber existiert eine sehr sichere und effektive Impfung, in einigen Ländern besteht eine Impfpflicht für einreisende Personen.

Herr Dr. Kettler hat die Zulassung zur Gelbfieberimpfung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns, falls Sie für Ihre Reise eine Impfung benötigen.

Nach vorheriger Rücksprache führen wir in dringenden Fällen Hausbesuche durch.

Impfungen – Was Sie wissen sollten
Was ist eine Impfung?

Bei einer Impfung werden abgeschwächte Erreger oder ihre Giftstoffe (sog. Toxine) gespritzt oder geschluckt. Diese sind soweit abgeschwächt, dass sie keine Krankheit mehr auslösen können, den Körper jedoch zur Bildung von Abwehrstoffen anregen. Wie bei einer natürlichen Erkrankung bildet der Organismus die sog. Antikörper, die ihn auch bei einer späteren Ansteckung mit dem Krankheitserreger schützen können. Man spricht von einer aktiven Immunisierung, weil der Körper selbst aktiv werden muss, d.h. sein eigenes Abwehrsystem in Kraft setzt. Leider hält dieser Schutz meist nur einige Jahre an und die Impfung muss deshalb regelmäßig aufgefrischt werden. Lebenslanger Schutz besteht in der Regel nur, wenn die Krankheit selbst durchgemacht wurde.

Wann ist eine Impfung sinnvoll?

Generell besteht in Deutschland keine Impfpflicht. Jeder kann selbst entscheiden, ob er sich oder sein Kind impfen lässt. Es wird jedoch allen Eltern geraten, ihre Kinder impfen zu lassen. Nur durch einen vollständigen Impfschutz sind Kinder wenigstens vor den betroffenen Krankheiten richtig geschützt. Denn selbst harmlos erscheinende Kinderkrankheiten können schwerwiegende Komplikationen auslösen, die z.B. das Herz oder das Gehirn angreifen. Nur durch ein breit angelegtes Impfprogramm konnten gefährliche Krankheiten wie Diphtherie oder Tuberkulose in Westeuropa nahezu, die Pockenkrankheit weltweit gänzlich ausgerottet werden. Kommt es jedoch zu Impfmüdigkeit in der Bevölkerung, so können solche Krankheiten sich schnell wieder ausbreiten. Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation ist es, in den nächsten Jahren auch die Kinderlähmung, die vor allem noch in Ländern der dritten Welt häufig vorkommt, auszurotten.

Eine Impfung ist dann sinnvoll, wenn:

  • die Krankheit in Europa vorkommt oder Reisen oder ein längerer Aufenthalt in Ländern geplant ist, in denen die betreffende Krankheit vorkommt
  • die Krankheit selbst gefährlich ist (z.B. Tetanus)
  • die Krankheit gefährliche Schäden nach sich ziehen kann (z.B. Polio)
  • es keine wirksamen Medikamente gegen die Krankheit gibt (z.B. Diphtherie)
  • ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht (Indikationsimpfung)
Argumente für eine Impfung

Das Hauptargument für eine Impfung ist der Schutz vor dem Risiko, durch Krankheiten wie z.B. Diphtherie oder Polio dauerhafte Gesundheitsschäden davonzutragen oder sogar zu sterben. Bei einer guten Durchimpfung der Bevölkerung können Krankheiten stark eingedämmt oder sogar ausgerottet werden. Impfungen erfolgen ausschließlich am gesunden Menschen; der Körper ist stark, ausreichend Schutzstoffe zu bilden, während die Krankheit oft bei bereits geschwächter Abwehrlage auftritt. Komplikationen sind bei den heutigen modernen Impfstoffen sehr selten.

Argumente gegen eine Impfung

Eine durchgemachte Kinderkrankheit bietet im Gegensatz zur Impfung einen lebenslangen Schutz bei Impfungen können leichte Impfreaktionen (Abgeschlagenheit, Rötung, Schwellung) auftreten.

Bei verschiedenen Krankheitsbildern ist es notwendig eine Infusionstherapie durchzuführen. Aufgrund von möglichen Nebenwirkungen ist es notwendig die Infusion in der Praxis anzulegen und zu überwachen.

Das Hauptziel des Kinesio-Taping besteht darin, körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Material bzw. durch eine entsprechende Anlagetechnik zu unterstützen.

Das Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt dadurch „positive“ sensorische Informationen an unseren Körper. Es besteht zu 100% aus Baumwolle und ist frei von Medikamenten und Wirkstoffen.

Die Wirkungen des Taping fördern u. a. die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers. Sie tragen über nervale Vernetzungen zu einer Verbesserung der Propriozeption und der muskulären Ansteuerung bei. Somit stellen sie die Grundlagen für eine mögliche Verletzungsprophylaxe und Leistungssteigerung dar und führen zu einer schnelleren Heilung.

Es wird zur Verbesserung der Muskelfunktion, Unterstützung und Stabilisierung von Gelenken, zur Schmerzreduktion und Aktivierung des Lymphsystems angewendet.

Das Kinesio Taping wird nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet.

Laboruntersuchungen aller Art werden von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr durchgeführt. Bitte kommen Sie nüchtern zum vereinbarten Blutabnahme-Termin.

Zur Aufzeichnung des Langzeit-Blutdruckes trägt der Patient über 24 Stunden ein tragbares Blutdruck Messgerät. An dem Tag der Messung sollte der Patient ein Tagesprotokoll über seine Aktivitäten führen. Anhand der ermittelten Messwerte und des Tagesprotokolls wird das individuelle Risiko festgelegt und ggf. therapeutische Maßnahmen zur Blutdruckregulierung eingeleitet.

Die am häufigsten durchgeführte Lungenfunktionsmessung ist die Spirometrie. Hierbei wird mit einem Flusssensor der Luftstrom beim Atmen gemessen. Neben der Ruheatmung wird bei der Spirometrie eine maximale Aus- und Einatmung gefordert. Da hierbei ständig die Strömung gemessen wird, lassen sich unterschiedliche Messwerte bestimmen. Besonders bei chronischen Lungenleiden (COPD/Asthma) hat die Lungenfunktionsmessung als Verlaufsparameter eine große Bedeutung.

Neben den Messwerten wird die Spirometrie auch graphisch dargestellt. Die geläufigste Darstellung ist die Fluss-Volumen-Kurve. Mit dieser Darstellung lassen sich besonders leicht krankhafte Veränderungen sehen.

Dr. Kettler ist seit dem 19.12.2007 zertifizierter Männerarzt cmi©

Die Bezeichnung Männerarzt cmi© wurde vom Institut für zertifizierte Fortbildung entwickelt. Durch entsprechende Fortbildungskurse und Prüfungen kann diese Bezeichnung erworben werden.

Der Männerarzt behandelt über das urologische Fachgebiet hinaus spezielle Probleme des Mannes. Neben den typischen “Männererkrankungen” wie Prostatabeschwerden und Erektionsstörungen werden Bereiche wie Ernährung und Übergewicht, Hauterkrankungen und Haarausfall, Stoffwechsel- und Herzerkrankungen mitbehandelt. Dabei ist der Männerarzt als Berater und Koordinator für den Patienten tätig. Ein Konzept wird von Herrn Dr. Kettler zur Zeit erarbeitet.

Psychosomatik setzt sich aus den beiden Wörtern Psyche und Soma zusammen und bedeutet, dass es eine Wechselwirkung zwischen unserer Seele und unserem Körper gibt. Es gibt keine von der Seele getrennte körperliche Erkrankung. Alle unsere Gedanken und Gefühle werden von körperlichen Reaktionen begleitet. Chronische Angstzustände und lang andauernde persönliche Probleme und Krisen führen zu psychosomatischen Erkrankungen.

Häufig können (wollen) Betroffene nicht glauben, dass ihre körperlichen Beschwerden von der Psyche herrühren, da sich diese im Körper zeigen. Sie gehen von einem Arzt zum anderen, um endlich eine “richtige Krankheit” bzw. eine organische Ursache für ihre körperlichen Beschwerden zu finden.

Akzeptieren die Betroffenen, dass sich hinter ihren körperlichen Beschwerden psychische Probleme wie Ängste, Depressionen, Überforderung, Stress, Kopfschmerzen, Burn-Out, eine persönliche Krise oder Mobbing verbergen, können sie die körperlichen Beschwerden überwinden, indem sie lernen, ihre seelischen Probleme zu bewältigen.

Patienten, die mit Marcumar zur Blutverdünnung eingestellt sind, müssen regelmäßig den Quick-Wert, bzw. die INR bestimmen lassen. Anhand des Quick-Wertes wird die Marcumar-Dosierung individuell festgelegt.

Aufgrund zunehmender Fernreisen ergeben sich oft medizinische Besonderheiten. Wir bieten Ihnen eine qualifizierte reisemedizinische Beratung für die Zeit vor, während und nach Ihrer Reise. Dabei gehen wir individuell auf Ihr gewähltes Reiseziel ein und beantworten Ihre Fragen bzgl. medizinischer Besonderheiten. Hierzu zählen unter anderem Präventionsmaßnahmen (Impfungen), Dauermedikation, Thromboseprophylaxe, Verhaltensregeln in den einzelnen Ländern sowie generelle Informationen zu Land, Klima, Reiseapotheke, Ernährung, Notfälle, etc.

Damit wir uns individuell auf Ihre Reise vorbereiten können, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.

Die reisemedizinische Beratung kann nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgen, so dass die Abrechnung nach der privaten Gebührenordnung für Ärzte liquidiert wird.

Wir behandeln kleinere Wunden und führen auch kleine Operationen in örtlicher Betäubung durch. Des Weiteren übernehmen wir die Versorgung chronischer Wunden.

Chronikerprogramm (DMP)

Ein Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP) ist ein systematisches Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen, das sich auf die Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin stützt. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden diese Programme auch als strukturierte Behandlungspro- gramme oder Chronikerprogramme bezeichnet.

Mit Hilfe von Disease-Management-Programmen sollen Patienten, die unter chronischen Krankheiten leiden, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreu- ung und Behandlung vor Folgeerkrankungen bewahrt werden; Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten; die Therapieschritte nach wissenschaftlich gesichertem medizinischen Wissensstand aufeinander abgestimmt sein; mittel- bis langfristig die Leistungsausgaben der Krankenkasse gesenkt werden.

Die Teilnahme an einem DMP-Programm ist freiwillig und ist nicht an eine bestimmte Zeitdauer bestimmt. Für die Durchführung der DMP-Programme ist eine jährliche spezielle Weiterbildung notwendig. Diese wird regelmäßig von Dr. med. T. Kettler absolviert.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme an einem DMP haben, wenden Sie sich bitte an uns, wir beraten Sie gerne!

Ein Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP) ist ein systematisches Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen, das sich auf die Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin stützt. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden diese Programme auch als strukturierte Behandlungspro- gramme oder Chronikerprogramme bezeichnet.

Mit Hilfe von Disease-Management-Programmen sollen Patienten, die unter chronischen Krankheiten leiden, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreu- ung und Behandlung vor Folgeerkrankungen bewahrt werden; Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten; die Therapieschritte nach wissenschaftlich gesichertem medizinischen Wissensstand aufeinander abgestimmt sein; mittel- bis langfristig die Leistungsausgaben der Krankenkasse gesenkt werden.

Die Teilnahme an einem DMP-Programm ist freiwillig und ist nicht an eine bestimmte Zeitdauer bestimmt. Für die Durchführung der DMP-Programme ist eine jährliche spezielle Weiterbildung notwendig. Diese wird regelmäßig von Dr. med. T. Kettler absolviert.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme an einem DMP haben, wenden Sie sich bitte an uns, wir beraten Sie gerne!

Ein Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP) ist ein systematisches Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen, das sich auf die Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin stützt. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden diese Programme auch als strukturierte Behandlungspro- gramme oder Chronikerprogramme bezeichnet.

Mit Hilfe von Disease-Management-Programmen sollen Patienten, die unter chronischen Krankheiten leiden, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreu- ung und Behandlung vor Folgeerkrankungen bewahrt werden; Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten; die Therapieschritte nach wissenschaftlich gesichertem medizinischen Wissensstand aufeinander abgestimmt sein; mittel- bis langfristig die Leistungsausgaben der Krankenkasse gesenkt werden.

Die Teilnahme an einem DMP-Programm ist freiwillig und ist nicht an eine bestimmte Zeitdauer bestimmt. Für die Durchführung der DMP-Programme ist eine jährliche spezielle Weiterbildung notwendig. Diese wird regelmäßig von Dr. med. T. Kettler absolviert.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme an einem DMP haben, wenden Sie sich bitte an uns, wir beraten Sie gerne!

Ein Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP) ist ein systematisches Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen, das sich auf die Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin stützt. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden diese Programme auch als strukturierte Behandlungspro- gramme oder Chronikerprogramme bezeichnet.

Mit Hilfe von Disease-Management-Programmen sollen Patienten, die unter chronischen Krankheiten leiden, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreu- ung und Behandlung vor Folgeerkrankungen bewahrt werden; Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser, Apotheken und Reha-Einrichtungen koordiniert zusammenarbeiten; die Therapieschritte nach wissenschaftlich gesichertem medizinischen Wissensstand aufeinander abgestimmt sein; mittel- bis langfristig die Leistungsausgaben der Krankenkasse gesenkt werden.

Die Teilnahme an einem DMP-Programm ist freiwillig und ist nicht an eine bestimmte Zeitdauer bestimmt. Für die Durchführung der DMP-Programme ist eine jährliche spezielle Weiterbildung notwendig. Diese wird regelmäßig von Dr. med. T. Kettler absolviert.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme an einem DMP haben, wenden Sie sich bitte an uns, wir beraten Sie gerne!

Vorsorgeuntersuchungen

Gesetzlich Versicherte haben ab dem vollendeten 35. Lebensjahr alle zwei Jahre ein Anrecht auf einen allgemeinen Gesundheits-Check. Dieser dient der Früherkennung von Krankheiten – insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen. Frühzeitig erkannt, können Erkrankungen zeitnah behandelt und damit ihre Heilungschancen erhöht werden.

Der Check-up 35 beinhaltet ein ausführliches Gespräch, die Untersuchung und eine abschließende Beratung bei Ihrem Arzt. Folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

– Klinische Untersuchung (Ganzkörperstatus) – Blut-Untersuchungen (Gesamtcholesterin, Glukose) – Urin-Untersuchungen (auf Eiweiß, Glukose, Nitrit, rote und weiße Blutkörperchen) Abschließend informiert Sie Ihr Arzt über die Ergebnisse der Gesundheitsuntersuchung und erstellt ein individuelles Risikoprofil für Sie. Darüber hinaus gibt er Ihnen Hinweise für eine gesunde Lebensweise im Alltag. Bei Verdacht oder Diagnose einer Krankheit folgen weiterführende Untersuchungen oder die entsprechende Behandlung.

Erhebung der Krankheitsgeschichte

Der Arzt stellt im Gespräch, der so genannten Anamnese, die medizinische Vorgeschichte zusammen. Dabei fragt er nach den persönlichen Lebensgewohnheiten und -umständen, wie zum Beispiel Größe und Gewicht, medizinische Vorgeschichte, erblich bedingte Risikofaktoren, Ernährungsgewohnheiten, Alkohol und Nikotinkonsum, Stress sowie sportliche Aktivitäten.

Herz und Kreislaufuntersuchung

Hierbei bestimmt der Arzt die Pulsfrequenz, achtet auf einen regelmäßigen Herzrhythmus und misst den Blutdruck. Ab 140/90 mmHg beginnt der Bluthochdruck, womit sich das Risiko für einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen drastisch erhöht. Gegebenenfalls wird ein EKG (Elektro-Kardiogramm) angefertigt. Dies ist stets dann wichtig, wenn der Arzt bei seinen Untersuchungen Unregelmäßigkeiten beim Herzrhythmus oder andere Auffälligkeiten, wie Atemnot oder Brustschmerzen bei Belastung, festgestellt hat.

Blutwerte

Dafür ist die Entnahme einer Blutprobe notwendig. Anhand der ermittelten Daten kann der Arzt erkennen, ob z.B. ein Risiko für eine Zuckerkrankheit oder Fettstoffwechselstörung besteht. Für die Bestimmung der Blutwerte müssen Sie morgens nüchtern in die Arztpraxis kommen. Nach der Blutentnahme werden im Labor folgende Werte ermittelt:

Der Blutzucker-Wert: Dieser sollte zwischen 70 und 110 mg/dl (kapillares Vollblut) liegen. Der Gesamtcholesterin-Spiegel: Ziel ist ein Wert von 180 bis 240 mg/dl. Diese Daten liefern dem Arzt einen ersten Anhaltspunkt auf erhöhte Blutfette. Gegebenenfalls wird er die Werte für das “schlechte” LDL und das “gute” HDL-Cholesterin gesondert bestimmen lassen. Sie sollten unter 150 bzw. über 60 mg/dl liegen, das Verhältnis LDL:HDL sollte bei Gesunden kleiner als 3, bei Risikopatienten noch niedriger sein.

Urinprobe

Zusätzlich zur Blutprobe wird im Labor eine Urinprobe untersucht. Sie hilft, Nierenerkrankungen, -steine, bakterielle Infektionen, Diabetes und Mangelernährung zu erkennen. Der Urin wird auf Eiweiß, Glukose, Erythrozyten, Leukozyten und Nitrit hin untersucht.

Darmkrebsfrüherkennung – Darmspiegelung (Koloskopie)

Der überwiegende Teil des Dickdarms ist mit der Tastuntersuchung nicht erreichbar. Hier sind Veränderungen am besten durch eine Spiegelung des Organs zu erkennen, die so genannte Koloskopie. Deshalb haben seit Oktober 2002 alle gesetzlich Krankenversicherten ab dem 55. Geburtstag Anspruch auf eine Koloskopie, bei der der gesamte Dickdarm untersucht werden kann. Mit dieser Darmspiegelung lassen sich auch Krebsvorstufen wie Polypen erkennen und gleich entfernen. Findet der Arzt keine Veränderungen, ist eine Wiederholung der Untersuchung erst nach zehn Jahren notwendig, dies haben vergleichende Untersuchungen ergeben. Fachleute begründen diesen vergleichsweise langen Abstand mit der Beobachtung, dass Darmkrebs meist aus zunächst gutartigen Vorstufen, den Polypen, entsteht und in der Regel sehr langsam wächst.

Alternativen zur Koloskopie

Wer sich gegen die Koloskopie entscheidet, kann statt dessen ab dem 56. Lebensjahr im Abstand von zwei Jahren weiterhin das Angebot des Tests auf verborgenes Blut im Stuhl wahrnehmen, so die Bestimmungen des Früherkennungsprogramms.

Wenn eine Darmspiegelung durchgeführt wurde, sind diese Untersuchungen dagegen nicht mehr erforderlich. Denn wenn bei der Koloskopie keine Veränderungen der Darmschleimhaut festgestellt wurden, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass sich innerhalb der nächsten zehn Jahre ein bösartiger Tumor entwickelt. Andere Verfahren sind dagegen bis heute kein Teil der regulären “Krebsvorsorge” auf Darmkrebs. Sie sollten nur im Rahmen von Studien durchgeführt werden oder nur dann, wenn die regulären Verfahren nicht möglich sind. Einige neuere Angebote müssen dann auch selbst bezahlt werden, hier einige Beispiele:

Virtuelle Koloskopie, Sigmoidoskopie

Dazu gehört die so genannte virtuelle Koloskopie, bei der der Darm anstelle einer endoskopischen Spiegelung durch eine Computertomographie untersucht wird. Experten gehen davon aus, dass die Strahlenbelastung den Nutzen derzeit nicht rechtfertigt, auch wenn die Untersuchung als vergleichsweise zuverlässig gilt. Die virtuelle Koloskopie kann im Ausnahmefall eingesetzt werden, wenn eine Darmspiegelung als riskant und zu belastend angesehen wird oder wenn durch Narbenbildung und Verengungen eine Koloskopie nicht durchführbar ist.

Werden bei dieser Untersuchung Krebsvorstufen oder sogar Tumoren entdeckt, hat der Patient allerdings nichts gewonnen: Dann müssen doch eine Darmspiege- lung oder sogar eine offene Bauchoperation durchgeführt werden, um die Veränderungen zu entfernen.

Immunologische Stuhltests

Noch Gegenstand der Forschung sind Tests, die die Untersuchung auf verstecktes Blut im Stuhl langfristig ersetzen sollen. Die bisherigen Studienergebnisse sind jedoch zumindest für einige Verfahren sehr vielversprechend.

Wissenschaftler hoffen mit verschiedenen molekularbiologischen Methoden zum Beispiel Bruchstücke von Krebszellen oder andere „Marker“ im Stuhl nach- weisen zu können, etwa Stücke von Erbmaterial (DNA) mit krebstypischen Veränderungen oder bestimmte Enzyme, die von Darmkrebszellen vermehrt gebildet werden.

M2-PK

Die Tumor M2-PK-Bestimmung im Stuhl hingegen ist wesentlich zuverlässiger. Der Test misst kein Blut im Stuhl, sondern weist ein tumorspezifisches Enzym nach. Je zuverlässiger der Test ist, desto früher kann eine ärztliche Behandlung in die Wege geleitet werden. Referenzbereich < 4 U/g.

Ein positiver Test ist noch kein 100%iger Beweis für ein Vorhandensein von Darmpolypen oder Darmkrebs. Es könnten andere Ursachen wie z.B. akut- und/oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen, sowie andere Erkrankungen im Verdauungstrakt diesen positiven Test ausgelöst haben.

Der Arzt untersucht die gesamte Haut auf auffällige Veränderungen. Wenn er beim “Check-up 35” Ekzeme, Geschwüre, mehr als 50 Leberflecken oder andere Hautveränderungen feststellt hat, wird er Sie zum Hautarzt überweisen.

J1 – wichtige Vorsorge für Jugendliche

Diese vorletzte, sehr wichtige Vorsorgeuntersuchung (J1) sollte zwischen 12 und 14 Jahren stattfinden. Es ist ein Check der körperlichen und seelischen Gesundheit, der komplett von den Krankenkassen übernommen wird.

Im Rahmen dieser Vorsorge werden Größe, Gewicht und der Impfstatus sowie ggf. Blut und Harn überprüft. Bei der körperlichen Untersuchung klärt der Arzt die pubertären Entwicklungsstadien sowie den Zustand der Organe, des Skelettsystems und der Sinnesfunktionen ab. Fehlhaltungen aufgrund von Wachstumsschüben sowie chronische Krankheiten können bei der J1 frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Auch auf eventuelle Hautprobleme, und Essstörungen wie Magersucht oder Übergewicht wird eingegangen.

Fragen über Sexualität und Verhütung, Drogenmissbrauch und Rauchen sowie Probleme mit der Familie und dem sozialen Umfeld können im Rahmen der J1 besprochen und geklärt werden.

J2 – bald erwachsen

Vorsorgeuntersuchung J2 für Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren. Diese Vorsorgeuntersuchung soll Jugendlichen auch nach der J1 eine Möglichkeit zum Gesundheits-Check-Up bieten. Wenn Erwachsene mindestens alle zwei Jahre ihre Gesundheit kontrollieren sollten, so gilt dies auch für Jugendliche bis zur Volljährigkeit. In dieser Phase werden oft wichtige Entscheidungen getroffen, wie z.B. für die spätere Berufswahl. Dabei kann auch die Gesundheit eine wichtige Rolle spielen. So sind für Allergiker einige Berufe nicht geeignet. Zu den Schwerpunkten der J2 gehört das Erkennen bzw. die Behandlung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, von Haltungsstörungen, Kropfbildung bis hin zur Diabetes-Vorsorge. Der Hausarzt berät den Jugendlichen bei Fragen des Verhaltens, der Sozialisation, der Familie und der Sexualität sowie der Berufswahl. Der Jugendliche kann im Rahmen der Vorsorge, wenn er will, auch alleine ohne Eltern ein vertrauensvolles Gespräch mit seinem Hausarzt führen.

(Leider wird diese aus unserer Sicht wichtige Untersuchung zur Zeit von den gesetzlichen Krankenkassen noch nicht finanziert)

Männer haben ab dem 45. Lebensjahr Anspruch auf eine Krebsvorsorge. Hier findet eine Untersuchung der Haut, der äußeren Geschlechtsorgane und der Vorsteherdrüse (Prostata) mit dem Finger vom Enddarm her statt. Vom 50. bis 55. Lebensjahr wird zusätzlich mithilfe eines Stuhlprobe-Tests auf verborgene Blutbeimengungen im Stuhl untersucht. Diese Untersuchung kann jährlich in Anspruch genommen werden.

Krebsvorsorgen bei Frauen führen wir nicht durch. Bitte wenden Sie sich dafür an Ihren Gynäkologen.